Wir hatten heute eine Fortbildung mit dem aufregenden Titel "Interkulturelle Kompetenzen". Als Einstieg gab's das Video. Und auch wenn man den Text nicht versteht und den Untertitel nicht lesen kann, haben die Bilder doch etwas mit dem Text zu tun - man kann sich also eine Menge zusammen reimen. Im Grunde geht's wohl darum, dass sich die Ägypter als eine Art Salat sehen - bunt.
Und am Ende gab's eine Übersicht, in der man sich dann wiederfinden konnte. Gibt man seine eigene kulturelle Identität auf oder hängt man an ihr? Sucht man Kontakte und Bezugspunkte in der ägyptischen Identität oder meidet man sie? Ich muss sagen, auch wenn ich zwischendurch mal von einigen angegangen wurde, nur weil ich der Meinung bin, dass ich auch in Ägypten eine gewisse Pünktlichkeit erwarte, ist bei mir doch "Integration" herausgekommen. Ja, ich hänge an gewissen Teilen meiner kulturellen Identität. Aber, ich lasse mich auch auf die neue Kultur ein. Nur weil ich im Land bin, brauche ich ja nicht alles übernehmen. Das wäre dann Assimilation und das hat für mich einen eher negativen Beigeschmack.
So, jetzt wollte ich heute eigentlich mal wieder mehr schreiben, aber gerade klingelte es, meine Nachbarin ist wieder zuhause und wir trinken noch ein Schlummergetränk. Aber die Tage hole ich das bestimmt nach. Nur...ich muss ja weiter die kulturellen Verbindungen und Beziehungen pflegen ;-)
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